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Körperpflege bei Pflegebedürftigen

Die Körperpflege ist ein wichtiger Teil der täglichen Grundpflege. Dazu gehören das Waschen, aber auch Hilfe bei der Mund- und Zahnhygiene sowie bei der Haut-, Haar- und Nagelpflege. Dr. Weigl & Partner beantwortet Ihre Fragen rund um die Pflege.

Unser Team berät Sie gern kostenlos und unverbindlich zum Thema Körperpflege bei Pflegebedürftigen oder auch bei allen anderen Fragen der Pflege

Die Körperpflege ist einer, wenn nicht sogar der wichtigste Bestandteil der sogenannten Grundpflege. Diese setzt sich aus Körperpflege, Ernährung und Mobilität zusammen und soll eine pflegebedürftige Person in ihrem Alltag unterstützen. Das Ziel der Grundpflege besteht darin, einem Pflegebedürftigen zu ermöglichen, trotz seiner Pflegebedürftigkeit weiterhin zu Hause, bei Angehörigen oder in einer Pflege-WG zu leben.

Die Körperpflege ist ein wichtiger Faktor dafür, sich wohlzufühlen. Weil aber viele pflegebedürftige Personen nicht in der Lage sind, sich selbst zu waschen oder zu duschen sowie kleinere Pflegeverrichtungen vorzunehmen, obliegt die Körperpflege den Leistungen der Pflegeversicherung. Vielen Betroffenen fällt es schwer, Hilfe bei den zum Teil intimen Handlungen zuzulassen.

Tritt eine Pflegebedürftigkeit auf, haben die betroffenen Familien mit vielen offenen Fragen zu kämpfen. Wie erhalte ich einen Pflegegrad? Welches Pflegeheim ist die ideale Lösung? Wie finanziere ich die Pflege? Die Experten von Dr. Weigl & Partner stehen Ihnen mit viel Erfahrung zur Seite. Wir bieten Ihnen eine kostenfreie Erstberatung, bei der Sie uns und unsere Arbeit unverbindlich kennenlernen können.

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Welche Hilfestellungen im Rahmen der Pflege fallen unter die Körperpflege?

Die Körperpflege eines pflegebedürftigen Versicherungsnehmers, der einen anerkannten Pflegegrad (bis 2017 Pflegestufe) besitzt, kann durch pflegende Angehörige oder einen professionellen Pflegedienstmitarbeiter erfolgen. Unterschieden werden dabei folgende Bereiche der Körperpflege:

  • kleine Körperpflege (Waschen),
  • große Körperpflege,
  • Hilfestellung beim Duschen oder Baden,
  • Hilfestellung bei einem Fußbad,
  • Mund- und Zahnhygiene (inkl. Prothesenpflege),
  • Hilfestellung bei der Rasur,
  • Hautpflege,
  • Haarpflege,
  • Nagelpflege,
  • Anlegen von Prothesen sowie
  • Hilfestellung beim An- und Ausziehen.

Die Form der Körperpflege richtet sich nach den Gewohnheiten und Wünschen des Pflegebedürftigen. Eine professionelle Pflegekraft lässt sich daran erkennen, dass sie die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen berücksichtigt, sich seinen Gewohnheiten, soweit das im Zeitfenster der Pflege möglich ist, anpasst und auch den Grad der Immobilität in die Handhabung der Körperpflege mit einrechnet.

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Wo findet die Körperpflege statt?

Ob die Körperpflege am Waschbecken, in der Dusche bzw. Badewanne oder im Bett stattfindet, richtet sich in erster Linie nach der noch vorhandenen Mobilität der pflegebedürftigen Person. Besitzt sie nur einen vergleichsweise leichten Grad der Pflegebedürftigkeit, erfolgt die kleine oder große Körperwäsche in der Regel im Badezimmer. Dabei kann der Pflegebedürftige auf einem Stuhl oder im Rollstuhl sitzen; in der Dusche empfiehlt sich die Anbringung einer Sitzgelegenheit. Vor allem bei älteren Menschen, die nicht bettlägerig sind, bietet sich die Körperpflege im Badezimmer an, da sie die Mobilität unterstützt und dem Pflegebedürftigen die Möglichkeit gibt, kleinere Verrichtungen selbsttätig durchzuführen, wobei die Pflegeperson unterstützend agieren kann.

Ist der Pflegebedürftige dagegen bettlägerig, findet die Körperpflege im Bett statt. Kann er sich im Sitzen selbst waschen, stellt die Pflegeperson alle benötigten Utensilien bereit und kann partiell helfen oder den Pflegebedürftigen anleiten. Ist eine selbstständige Körperpflege nicht mehr möglich, übernimmt die Pflegeperson das Waschen und folgt dabei in der Regel der Reihenfolge Oberkörper, Beine, Füße, Intimbereich.

Eine Übersicht der Pflegeleistungen

Waschen, Duschen oder Baden? Was ist die beste Körperpflege für Pflegebedürftige?

Pflegebedürftige, die körperlich noch verhältnismäßig fit sind, können anders an die Körperpflege herangeführt werden als immobile Menschen. Sie können z. B. täglich duschen, da Duschen eine optimale Form der Reinigung darstellt: Der ganze Körper wird gewaschen, die Patienten erleben eine aktivierende Wirkung. Eine Sitzgelegenheit in der Dusche erleichtert den Vorgang. Je weniger mobil eine Person aber ist, desto seltener wird die Dusche zum Einsatz kommen – wird es täglich achtsam durchgeführt, genügt an den meisten Tagen auch das Waschen.

Die Badewanne kommt in der Pflege eher selten zum Einsatz. Für die meisten Pflegebedürftigen bedeutet das Ein- und Aussteigen aus der Wanne einen großen Kraftakt, den zudem nicht jede Pflegeperson rückenschonend begleiten kann. Das Duschen ist dagegen wesentlich unkomplizierter und kann regelmäßig mit Hilfestellung durchgeführt werden.

Unsere Pflegeexperten von Dr. Weigl & Partner helfen Ihnen gerne beim Antrag auf Pflegeleistungen, wenn Sie oder Ihr Angehöriger finanzielle Unterstützung benötigen, um bei Pflegebedürftigkeit die Körperpflege als Teil der Grundpflege sicherzustellen. Wir helfen Ihnen bei den bürokratischen Angelegenheiten und allen weiteren Fragen zur Pflege. Auch für den Fall, dass der erste Antrag abgelehnt wurde und Sie den Widerspruch beim Pflegegrad anstreben oder sich die bisherige Pflegesituation seit der letzten Begutachtung durch den MDK verschlechtert hat und Sie deshalb den Pflegegrad erhöhen wollen, helfen wir Ihnen auch gerne in diesen Prozessen.

Unsere erste telefonische Beratung ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

2019-06-11T13:00:22+02:00
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