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Pflege bei Parkinson

Die Krankheit Parkinson betrifft die Nerven und ist unheilbar – die Betreuung ist dabei besonders herausfordernd. Das Expertenteam von Dr. Weigl & Partner bietet Ihnen professionelle Pflegeberatung.

Unser Team berät Sie gern kostenlos und unverbindlich zum Thema Pflege bei einer Parkinsonerkrankung oder auch bei allen anderen Fragen der Pflege

Parkinson ist auch durch prominente Betroffene bekannt geworden, zum Beispiel Muhammad Ali, Papst Johannes Paul II. oder als jüngeres Beispiel der Schauspieler Michael J. Fox, der im Alter von 30 Jahren erkrankte. Meistens tritt die Erkrankung des Nervensystems aber erst bei Menschen ab 50 Jahren auf und stellt hohe Anforderungen an die Patienten und die betreuenden Angehörigen oder das Pflegepersonal.

Die Parkinson-Krankheit ist nach wie vor nicht heilbar, auch wenn in der medizinischen Forschung Fortschritte zu vermelden sind. Allerdings können Medikamente und Therapien sehr gut eingesetzt werden, um den Verlauf der Erkrankung zu verlangsamen und den Patienten so lange wie möglich ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. Ab einem bestimmten Zeitpunkt sind aber fast alle Betroffenen auf externe Hilfe angewiesen und können ihren Alltag nicht mehr alleine meistern.

Wer pflegebedürftig wird, hat in Deutschland Anspruch auf einen der fünf Pflegegrad und erhält damit auch Pflegeleistungen der Pflegeversicherung. Leider werden noch immer viele Erstanträge auf einen Pflegegrad abgelehnt oder es wird ein zu geringer Pflegegrad vergeben. Wir unterstützen betroffene Familien, denn ein höherer Pflegegrad geht auch mit mehr Pflegeleistungen verbunden. Zudem beraten wir Sie auch bei der Suche nach dem richtigen Pflegeheim oder Finanzierungsfragen. Rufen Sie uns an – die telefonische Erstberatung ist für Sie kostenfrei.

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Parkinson – Details zur Krankheit

Morbus Parkinson ist eine der häufigsten Krankheiten des Nervensystems, in Deutschland sind etwa 250.000 Menschen davon betroffen. Der medizinische Fachbegriff lautet „Parkinson-Syndrom“, es sind verschiedene Erscheinungsformen möglich. Die häufigste, oftmals schubweise voranschreitende Variante, ist Morbus Parkinson. Vor allem Menschen ab 50 Jahren sind hier betroffen. Dopamin-produzierende Zellen sterben ab, ein wichtiger Botenstoff des Nervensystems fehlt. Dopamin sorgt als Neurotransmitter dafür, dass die Signale zwischen den Nervenzellen verarbeitet und weitergeleitet werden. Auch die Steuerung der körperlichen und geistigen Bewegungen läuft über Dopamin. Ist Morbus Parkinson fortgeschritten, weisen die Patienten eine bis zu 90 Prozent geringere Dopamin-Konzentration im Gehirn auf als gesunde Menschen.

Fehlt dieses Dopamin durch die Parkinson-Erkrankung, kommt es zu Auswirkungen – nicht nur auf die Bewegungssteuerung. Körperbewegung, Feinmotorik, psychischer Antrieb, Konzentrationsfähigkeit, Mut, Wohlbefinden und Lebensfreude sind oftmals betroffen. Weniger Dopamin bedeutet im Umkehrschluss auch, dass das eher dämpfende Serotonin im Vordergrund steht, sodass bei den Patienten oftmals auch Antriebslosigkeit oder depressive Verstimmungen zu beobachten sind.

Eine Übersicht der Pflegeleistungen

Die Symptome treten meist schubweise auf und sind individuell unterschiedlich. Deswegen ist eine auf den jeweiligen Einzelfall zugeschnittene Betreuung besonders wichtig. Typische Symptome, die vielen Menschen bekannt sind und die im Laufe der Krankheit zunehmen, sind:

  • Zittern,
  • Kopfwackeln,
  • starkes Schwitzen, aber auch
  • Ungeschicklichkeit,
  • Probleme mit dem Gedächtnis und
  • ein gehemmter Gang.

Im Volksmund wird Parkinson deswegen auch Schüttellähmung genannt. Der Grund für den Ausbruch der Krankheit bzw. das Absterben der Nervenzellen ist noch nicht erforscht. Vermutet wird ein Zusammenhang mit den Pestiziden, die beim Anbau von Obst und Gemüse verwendet werden – dieser ist allerdings noch nicht bewiesen.

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Parkinson: Symptome und Auswirkungen auf die Pflege

Bei Parkinson handelt es sich meistens um eine schleichende Krankheit, die langsam, aber stetig voranschreitet, da die Nervenzellen erst peu à peu absterben. Je früher Parkinson erkannt wird, desto besser sind die Behandlungschancen. Oft werden Dopamin-verstärkende Medikamente eingesetzt, um das Ausbreiten der Krankheit zu verlangsamen.

Die häufigsten Auswirkungen von Parkinson sind beim Bewegungsapparat zu beobachten. Neben dem Zittern und den bereits genannten Einschränkungen kommen nach und nach weitere Symptome hinzu. Oftmals entsteht dadurch Pflegebedarf. Dabei kann es sich zum Beispiel handeln um:

  • Auftreten einer Demenzerkrankung aufgrund nicht mehr funktionierender Synapsen der Gehirnzellen,
  • Depressionen,
  • Schlafstörungen,
  • eingeschränkter Geruchssinn,
  • sogenanntes „Salbengesicht“ aufgrund einer Überproduktion der Talgdrüsen.

Die Personen, die sich um die Pflege kümmern, sollten sich mit der Krankheit umfassend auskennen und sich detailliert mit dem Einzelfall beschäftigen. Symptome, Verlauf und Intensität sind unterschiedlich und können auch schwanken, sodass individuell auf die jeweilige Situation und eventuelle starke Krankheitsschübe eingegangen werden muss.

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Parkinson-Erkrankung und Pflegebedürftigkeit

Bei vielen Parkinson-Patienten kommt es zu teilweise starken Schwankungen, was den körperlichen oder geistigen Zustand angeht. Dies macht die Pflegesituation ungleich schwerer, als es bei einer altersbedingten Pflegebedürftigkeit der Fall ist. Tritt ein Krankheitsschub auf, ist viel Unterstützung nötig. Fühlen sich die Patienten weitgehend wohl, können sie teilweise ihr Leben auch selbstständig bewältigen.

Die Stärke der Symptome hat vor allem Auswirkungen auf die motorischen Fähigkeiten, etwa beim Laufen, der Körperpflege oder der Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Viele tägliche Aufgaben können Parkinson-Patienten noch recht lange eigenständig erledigen, hier ist aber die Geduld der Patienten und der pflegenden Angehörigen oder des Pflegepersonals gefragt – es sollte nicht mehr geholfen werden, als wirklich nötig ist. Eine solche aktivierende Pflege braucht nicht nur Zeit, sondern mitunter auch gute Nerven. Viele Patienten leiden unter einem verminderten Selbstbewusstsein, das nicht dadurch weiter geschwächt werden sollte, dass den Erkrankten alles abgenommen wird. Viel Alltägliches kann unter Anleitung selbst durchgeführt oder wieder erlernt werden, zum Beispiel die Körperpflege.

Erfolgreich einen Pflegegrad-Widerspruch stellen

Patienten, die an Parkinson erkrankt sind, sind nicht weniger intelligent als gesunde Menschen, auch wenn das Gehirn durch die Krankheit angegriffen wird. Das Gedächtnis funktioniert weiterhin mit Ausnahme einer möglichen Demenz. Nur die Weiterleitung der Signale zwischen den Nervenzellen ist am einen Tag besser als am anderen.

Wichtig ist, dass der Wohnraum an die konkreten Bedürfnisse der Patienten angepasst ist. So können Pflegebedürftige sich auch ohne fremde Hilfe in ihrem Zuhause bewegen, wenn es der allgemeine Zustand zulässt. Haltegriffe, Duschhocker, ein Boden ohne Stufen oder Teppiche können helfen, den Alltag zu erleichtern und das Leben in den eigenen vier Wänden noch lange möglich zu machen.

Zwar erkranken besonders häufig ältere Menschen, aber auch im Kindesalter kann eine seltene, erbliche Form der Parkinson-Krankheit auftreten. Muskelzittern lässt sich dann auch bei Kindern oder Jugendlichen beobachten, nur die Ursachen divergieren. Der Fokus liegt hier ebenfalls auf der Erhaltung der Selbstständigkeit und dem Unterstützen von eigenen Handlungen und Aktivitäten.

Dr. Weigl & Partner unterstützt Sie beim Pflegegrad Antrag

Unsere Pflegeexperten von Dr. Weigl & Partner unterstützen Sie gerne beim Antrag auf Pflegeleistungen, falls Sie oder Ihr Angehöriger noch keinen Pflegegrad haben, aber diesen nun aufgrund einer Parkinsonerkrankung benötigen. Wir helfen Ihnen bei Bedarf auch bei den bürokratischen Angelegenheiten und allen weiteren Fragen zur Pflege. Auch für den Fall, dass der erste Antrag abgelehnt wurde und Sie den Widerspruch beim Pflegegrad anstreben oder wenn sich seit der letzten Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) die bisherige Pflegesituation verschlechtert haben sollte und Sie deshalb den Pflegegrad erhöhen wollen, stehen wir gerne an Ihrer Seite.

Unsere erste telefonische Beratung ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

2019-07-19T10:55:58+02:00
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