Pflege bei Bluthochdruck

Bluthochdruck erzeugt durch die verwendeten Medikamente verschiedene Nebenwirkungen. Unverständnis für die Therapie kann eine Folge sein, die bei Angehörigen und Pflegepersonal Geduld erfordert. Das Expertenteam von Dr. Weigl & Partner beantwortet all Ihre Fragen rund um die Pflege.

Unser Team berät Sie gern kostenlos und unverbindlich zum Thema Pflege bei Bluthochdruck oder auch bei allen anderen Fragen der Pflege

Hypertonie ist eine Krankheit, die sich durch dauerhaft erhöhten Blutdruck äußert. Menschen jedes Alters können davon betroffen sein, ob jung oder alt. In der Behandlung kommen einerseits Medikamente zum Einsatz, andererseits hilft auch eine Veränderung des Lebensstils, den Bluthochdruck dauerhaft zu senken. Die Medikamenteneinnahme bringt allerdings häufig auch Nebenwirkungen mit sich, die für die Patienten nicht leicht zu handhaben sind. Viele Patienten verstehen nicht, wieso sie Medikamente nehmen sollen, die zu Nebenwirkungen führen. Hier sind besonderes Fingerspitzengefühl und der kritische Blick auf die korrekte Dosis gefragt.

Bluthochdruck und Pflegebedürftigkeit fallen vor allem im Alter zusammen, aber auch jüngere Menschen können davon betroffen sein. Aspekte, die bei der Pflege eine wichtige Rolle spielen, sind vor allem:

  • Ernährungsumstellung,
  • Reduktion von Gewicht sowie
  • ein gesünderer, aktiverer Lebensstil.

Das erfahrene Team von Dr. Weigl & Partner bietet Ihnen professionelle Pflegeberatung: ob Pflegegrad-Antrag, die Wahl des richtigen Pflegeheimes oder Fragen der Finanzierung. Wir unterstützen Sie kompetent und sind bei allen Fragen an Ihrer Seite. Die Erstberatung ist selbstverständlich für Sie kostenfrei – wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Erfolgreich einen Pflegegrad beantragen

Grundsätzliches zu Bluthochdruck bzw. Hypertonie

Bluthochdruck bzw. im Fachbegriff Hypertonie ist eine der verbreitetsten und gefährlichsten Krankheiten weltweit. Allein in Deutschland leiden ca. 20 bis 30 Millionen Menschen an dieser Beeinträchtigung des Herz-Kreislauf-Systems, das ist fast jeder dritte Bürger.

Grundsätzlich wird zwischen primärer und sekundärer Hypertonie unterschieden. Als primäre Hypertonie werden erblich bedingte Fälle bezeichnet. Bei der sekundären Hypertonie spielen Faktoren eine Rolle, auf die die Betroffenen direkten Einfluss haben, zum Beispiel Übergewicht oder mangelnde Bewegung. Es fällt auf, dass zunehmend auch jüngere Menschen betroffen sind.

Bluthochdruck ist nicht nur verbreitet, er ist auch gefährlich. Da es sich um einen schleichenden Verlauf handelt, ist vielen Erkrankten nicht bekannt, dass sie an Hypertonie leiden. Je länger aber der Blutdruck unerkannt und unbehandelt bleibt, desto höher ist das Risiko bleibender Schäden an anderen Organen – zum Beispiel Herz, Gehirn, Nieren oder Augen. Auch Herzrhythmus- oder Nierenschwäche und Erblindung können auftreten, das Risiko für einen Herzinfarkt wird erhöht, ebenso sind lebensbedrohliche Folgen möglich. Bluthochdruck ist einer der entscheidenden Faktoren bei Todesfällen aufgrund einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems. Damit ist klar: Hypertonie ist zwar eine Volkskrankheit, darf aber nicht verharmlost werden.

Ärzte ergreifen verschiedene Maßnahmen, um den Blutdruck zu senken, Folgeerkrankungen zu vermeiden und die Lebenserwartung sowie –qualität deutlich zu verbessern. Auch Medikamente kommen regelmäßig zum Einsatz, können aber mit zum Teil starken Nebenwirkungen verbunden sein, da sie nicht nur auf den Blutdruck wirken, sondern auch Folgen für den gesamten Körper haben können. Andere Organe, der Kreislauf oder das Immunsystem leiden dann darunter.

Eine Übersicht der Pflegeleistungen

Bluthochdruck und Pflegebedürftigkeit

Fällt die Hypertonie nicht mit anderen Krankheiten zusammen und ist der Patient in einem guten Allgemeinzustand, entsteht für gewöhnlich kein Pflegebedarf.

  • Vor allem ältere Personen leiden unter Bluthochdruck. Wenn sie – aus den verschiedensten Gründen – ihren Alltag nicht mehr selbstständig bewältigen können, kommt es zu einer Pflegebedürftigkeit.
  • Die Pflege kann zu Hause von Familienangehörigen oder einer ambulanten Pflege oder im Pflegeheim von professionellem Pflegepersonal durchgeführt werden. So werden umfassende Versorgung sowie korrekte Medikamenteneinnahme gewährleistet.
  • Vor allem die Prüfung der Medikamenteneinnahme ist ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung der Hypertonie. Da oft Nebenwirkungen auftreten, verstehen einige Patienten nicht, wieso die Medikamente verschrieben werden. Zudem sollte zu regelmäßiger Bewegung, einer gesunderen Ernährung und einem passenden Lebensstil motiviert werden.
  • Weitere Pflegemaßnahmen sind in aller Regel nicht nötig, da die Krankheit bis zu einem gewissen Punkt symptomlos verläuft.
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Bluthochdruck und Pflegegrad

Wer in Deutschland sein Leben aufgrund einer physischen, psychischen oder kognitiven Erkrankung nicht mehr in Eigenregie führen kann, kann einen Antrag auf einen der fünf Pflegegrade stellen. Diese Pflegegrade, die seit 2017 die bisherigen drei Pflegestufen ersetzen, führen dazu, dass Anspruch auf verschiedene Leistungen besteht. Dabei handelt es sich um

Der Grad der Selbstständigkeit bzw. der Hilfebedarf entscheiden darüber, ob und wenn ja, welcher Pflegegrad vergeben wird. Ein unabhängiger Pflegegutachter wird damit beauftragt, die Situation richtig einzuschätzen. Kommen zur Hypertonie noch weitere Krankheiten oder ein schlechter Allgemeinzustand hinzu, kann auch bei Bluthochdruck ein Pflegegrad vergeben werden.

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Körperpflege, Mobilität und Nahrungsaufnahme bei Bluthochdruck

Im Bereich der Pflegebedürftigkeit gibt es die sogenannte Grundpflege, die Körperpflege, Ernährung und Mobilität betrifft. Diese Aspekte spielen allerdings bei Bluthochdruck kaum eine Rolle. Werden Hilfe, Unterstützung und Pflege benötigt, geht das meist auf andere Erkrankungen oder einen altersbedingten schlechten Allgemeinzustand zurück.

Wie bei vielen Erkrankungen wird auch in diesen Fällen die aktivierende Pflege angestrebt. Das heißt, dass das Pflegepersonal oder die pflegenden Angehörigen die Patienten dazu anleiten, soweit wie möglich selbstständig zu leben. Hilfe und Unterstützung sollen selbstverständlich angeboten, aber nicht alle Aufgaben abgenommen werden.

Erfolgreich einen Pflegegrad-Widerspruch stellen

Was kann der Betroffene bei Bluthochdruck tun?

Der Pflegebedürftige muss als individuelle Persönlichkeit mit seinen Wünschen und Bedürfnissen wahrgenommen werden. Hier ist das Pflegepersonal gefordert, die Betroffenen ernst zu nehmen; auch wenn eine Hypertonie meist keine konkreten Symptome aufweist, so ist sie doch eine gefährliche Krankheit. Vielfach wird von „Altershypertonie“ gesprochen, was negativ konnotiert ist und aus psychologischer Sicht ein Problem darstellen kann.

Aufklärung ist das A und O bei Bluthochdruck. Pflegebedürftige Menschen sollten umfassend informiert und nicht bevormundet werden, Kooperation ist ein wichtiger Punkt im Verhältnis zwischen Patienten und Pflegern. Risiko, Folgeerkrankungen und Therapiemaßnahmen sollten den Betroffenen bekannt sein, um informiert über die eigene Lebensführung entscheiden zu können. Die pflegenden Familienangehörigen und das Fachpersonal sollten die Rolle einer unterstützenden Anlaufstelle einnehmen.

Dr. Weigl & Partner unterstützt Sie beim Pflegegrad Antrag

Unsere Pflegeexperten von Dr. Weigl & Partner unterstützen Sie bei einer Hypertonie nicht nur gerne beim Antrag auf Pflegeleistungen, sondern helfen Ihnen bei Bedarf auch bei den bürokratischen Angelegenheiten und allen weiteren Fragen zur Pflege. Auch für den Fall, dass der erste Antrag abgelehnt wurde und Sie den Widerspruch beim Pflegegrad anstreben oder wenn sich seit der letzten Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) die bisherige Pflegesituation verschlechtert haben sollte und Sie deshalb den Pflegegrad erhöhen wollen, stehen wir gerne an Ihrer Seite.

Unsere erste telefonische Beratung ist kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

2019-07-19T11:18:45+01:00
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